Heimat und Geschichtsverein Unterliederbach


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Denkmal / Stolpersteine

Geschichte

Stolpersteine


In Unterliederbach wurde am 1. November 2011 vor dem Haus Heimchenweg 47 dem letzten Kantor der Höchster jüdischen Gemeinde, Carl Hartogsohn und seiner Frau Hedwig "Hede" Hartogsohn, gedacht. Diese sind im September 1937 hier eingezogen und mussten 1939 ihre Wohnung zwangsweise verlassen. Sie zogen daraufhin mit den Eltern von Hedwig H. in die Frankfurter Innenstadt, in die Seilerstraße. Von dort wurden Sie 1941 nach Minsk depotiert und ermordet.
Carl Hartogsohn war bei seinem Tode 36 Jahre, seine Frau, die schwanger gewesen sein soll, 30 Jahre alt.


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der Stolpersteine
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Vor dem Haus wurden sogenannte "Stolpersteine" verlegt, die auf eine Idee des Künstlers Gunter Demig zurück geht. Im Frankfurter Westen sind es mehr als 70, europaweit sind es über 30.000 dieser Stolpersteine, die an die Opfer der Vertreibung, Deportierung und Ermordung durch das NS-Regime erinnern sollen.

 
           
           
           

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